Im Modellprojekt engagierten sich Schülerinnen
und Schüler im Umfeld ihrer
Schule. Sie taten dies nicht allein und aus individuellem Antrieb, sondern gleich
als ganze Klasse und mit intensiver inhaltlicher Auseinandersetzung und thematischer Rückkopplung im Unterricht.
Praktisch sah das wie folgt aus:
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Die Klasse suchte zunächst im Umfeld ihrer Schule nach Defiziten und Missständen, bei denen das eigene ehrenamtliche Engagement
der Schüler Abhilfe schaffen könnte.
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Die Jungen und Mädchen entschieden sich dann für ein
konkretes Projekt z.B. im sozialen, karitativen oder ökologischen
Bereich, oder auch in Sport und Kultur.
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Sie entwickelten Ideen, wie sie helfen und was sie konkret tun können.
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Sie setzten diese Ideen um und engagierten sich freiwilligen mit einem Einsatz von 90
Minuten pro Woche.
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Während der Laufzeit ihres Projektes führten Sie ein Lerntagebuch und reflektierten ihre Erfahrungen
auch im Unterricht.
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Zum Projekt-Abschluss präsentierte die Klasse ihre Ergebnisse
und Erfahrungen der Öffentlichkeit – z.B. im Rahmen einer
Ausstellung, einer Feier, in den Medien etc.
• Jedes
Kind bzw. jeder Jugendliche erhielt abschließend vom Projektbüro Verantwortung lernen! ein Zertifikat überreicht, das seine Tätigkeit und die im
Projekt erworbenen Kompetenzen individuell darstellt und auch z.B. für künftige Arbeitgeber belegt.
Die positiven Erfahrungen der Schüler aus dem Engagement in den Projekten stärken das Selbstvertrauen und das Gefühl der Selbstwirksamkeit, also den Glauben daran, mit den eigenen Fähigkeiten in der Umwelt etwas bewegen zu können. Dies wirkt auch positiv auf ihre anderen schulischen Leistungen zurück. Sie profitieren also gleich mehrfach. Gewonnen hat aber auch das Umfeld, für das sich die Jugendlichen eingesetzt haben.